Bild im Bild (PiP) und OSD-Optionen
PiP – Picture in Picture zeigt ein zweites kleines Fernsehbild. Es benötigt passende Decoder-/Treiberunterstützung und einen verfügbaren Empfangsweg. Zwei Tuner allein garantieren keine PiP-Unterstützung für jedes Videoformat. Eine Single-Tuner-Box ist beim zweiten Programm zusätzlich auf die gleichzeitig empfangbare Transponder-/Multiplexbelegung beschränkt; siehe Aufnehmen und gleichzeitig fernsehen.
Bedienung
Abschnitt betitelt „Bedienung“Über das Erweiterungsmenü beziehungsweise eine eigene Hotkey-Belegung die angebotene PiP-Funktion aufrufen. Danach je nach angezeigter Funktion Hauptbild/PiP tauschen, den Umschaltfokus ins PiP legen oder Position und Größe bearbeiten. Die aktive Funktion entscheidet, auf welches Bild ein Senderwechsel wirkt. HELP zeigt die Belegung im aktuellen Bildschirm.
Fehlt die Funktion, gibt es auf dieser Konfiguration keinen entsprechenden Eintrag. Die modellneutrale Anleitung schaltet deshalb keine Hardwareeigenschaft künstlich frei.
Drei OSD-Einstellungen
Abschnitt betitelt „Drei OSD-Einstellungen“Unter Bedienung / Oberfläche → OSD → Bild im Bild stehen je nach Hardware:
| Option | Bedeutung |
|---|---|
| Verhalten der Taste 0 bei PiP | Standardverhalten beibehalten, Hauptbild und PiP tauschen, PiP ins Hauptbild übernehmen und beenden oder PiP beenden. |
| PiP mit EXIT schließen | Nicht über EXIT schließen, mit Rückfrage schließen oder direkt ohne Rückfrage schließen. |
| Letzten PiP-Sender merken | Letzte Auswahl nicht speichern, ohne Zeitlimit merken oder für die angebotene Zeitspanne merken. „Ohne Zeitlimit“ ist nicht dasselbe wie deaktiviert. |
Die drei Felder sind Teil der OSD-Referenz. PiP im Front-LCD wird, falls unterstützt, zusätzlich unter Display eingestellt. Das TV-Vorschaubild eines Skins oder einer Kanalliste ist eine eigene Anzeigeoption.
Schwarzes zweites Bild
Abschnitt betitelt „Schwarzes zweites Bild“Tunerbelegung durch Aufnahme/Stream, Empfangsmöglichkeiten, Verschlüsselung und Decoderformat prüfen. UHD oder bestimmte Codecs können im Hauptbild laufen, während der zweite Decoder sie nicht unterstützt. Das Beenden des PiP gibt dessen Ressourcen frei; es beendet keine separat laufende Aufnahme. PiP wurde für diesen Abschnitt beschrieben, nicht auf allen Hardwarekombinationen praktisch getestet.
