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OSD, Bildoptimierung und Testbilder

Zuerst am TV Overscan/Zoom abschalten oder eine passende Funktion wie pixelgenaue Darstellung wählen. Danach Einstellungen → Bild → OSD-Kalibrierung öffnen. Links/Rechts und Hoch/Runter verschieben die Oberfläche; Breite/Höhe ändern ihre Fläche. Den äußeren roten Rahmen am echten Fernseher gerade sichtbar an die Ränder anpassen und mit Grün speichern.

Die angezeigten Werte können ein internes Koordinatensystem verwenden: 720 × 576 im Dialog ist kein Beleg für SD-HDMI-Ausgabe. Ein Grab-Bild zeigt den Framebuffer und kann Overscan am TV nicht nachweisen. Diese Kontrolle muss am angeschlossenen Bildschirm erfolgen.

OSD-Feld Zweck
Links/Rechts, Hoch/Runter Position der Menüs; nicht die Lage des ausgestrahlten Videoinhalts.
Breite, Höhe Nutzbare Menüfläche. Zu starkes Verkleinern macht Schrift unnötig klein.
OSD-Sichtbarkeit Deckkraft der Bedienoberfläche.
Videotext-/Webbrowser-Grunddeckkraft Separate Hintergrund-/Grunddeckkraft für diese Ansichten, sofern angeboten.
OSD-3D-Modus und Tiefe Nur für passende 3D-Ausgabe: Menüanordnung bei Side-by-Side/Top-and-Bottom und räumliche Tiefe. Kein 2D-Bildverbesserer.
Im Erweiterungsmenü anzeigen Fügt einen Zugang zur OSD-3D-Einstellung im Erweiterungsmenü hinzu; verändert selbst kein Bild.
OSD-Kalibrierung mit Rahmen und Positionseinstellungen
720 × 576 sind hier interne Kalibrierungskoordinaten, nicht die HDMI- oder Skinauflösung. Originalbild öffnen ↗
Native Bildverbesserung mit Helligkeit, Kontrast und Schärfe
Treiberabhängige Regler der Bildverbesserung. Für die Aufnahme wurden weder Werte angewendet noch Testbilder kalibriert. Originalbild öffnen ↗

Das optionale Systemplugin VideoEnhancement / Bildoptimierung erscheint bei passender Installation unter Einstellungen → Bild. Optionen stammen vom Videotreiber; sie sind nicht auf allen Boxen gleich. Andere Plattformen können einen anderen Bildregler anbieten. Diese Einstellungen betreffen das decodierte Bild und sind von Skinfarben sowie TV-Bildprofilen zu trennen.

Option Wirkung und Abwägung
Helligkeit Verschiebt Bildhelligkeit/Schwarzlage; dunkle Details mit geeigneten Testbildern erhalten.
Kontrast Beeinflusst den Pegel heller Bereiche; zu hoch verschluckt helle Details.
Farbsättigung Farbintensität; nicht die HDMI-Farbprofil-Aushandlung.
Farbton / automatische Hautfarbe Farbverschiebung beziehungsweise automatische Hauttonbehandlung. Neutrale Gesichter als Vergleich nutzen.
Blau-/Grünanteil erhöhen Verstärkt bestimmte Farbanteile; kann die Farbbalance verfälschen.
Dynamischer Kontrast Szenenabhängiger Kontrast. Kann wechselnde Helligkeit und Detailverlust verursachen.
Block-Rauschunterdrückung Glättet sichtbare Kompressionsblöcke, kann Texturen verlieren.
Mosquito-Rauschreduzierung Dämpft flimmernde Störungen um Kanten; kann feine Details reduzieren.
Digitale Konturen entfernen Behandelt künstliche Abstufungen/Konturen; Wirkung am Material beurteilen.
Skaliererschärfe / Schärfe Kantennachschärfung beim Skalieren beziehungsweise im Videopfad. Zu viel erzeugt helle Ränder und Rauschen.
Vertikales Anti-Aliasing Glättet treppenartige vertikale Skalierartefakte, sofern angeboten.
Smooth Glättungsfilter des Ditheringpfads, treiberabhängig.
Farbraum Verarbeitung im Bildoptimierungsplugin; nicht automatisch identisch mit HDMI-Farbraum.
Splitscreen-Vorschau Vergleicht alte/neue Einstellungen in getrennten Bildteilen. Zum Schluss wieder ausschalten.
Schrittweite Stärke eines Tastenschritts beim Verändern, kein eigener Bildeffekt.

Grün/OK übernimmt, Rot/Exit bricht ab; Gelb ruft die letzte Konfiguration, Blau die Standardwerte auf. Einige Regler wirken als Vorschau unmittelbar. Vorher Ausgangswerte notieren und nur einen Parameter ändern. Gleiche Verbesserungsfunktionen zusätzlich im TV/AVR können sich verstärken.

Das optionale VideoTune stellt unter anderem Helligkeits-, Kontrast-, Farb- und Geometrie-/Overscan-Testbilder bereit. Testbild auf dem TV ansehen, Raumlicht und TV-Bildmodus konstant halten. Ein neutraler Ausgangspunkt hilft mehr als überall maximale Schärfe/Sättigung. Ein SDR-Testbild ersetzt keine HDR-Kalibrierung; eine Screenshot-Datei ist keine Farbmessung.

Bild und Ton · Quellen und Prüfumfang