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DNS, Namensauflösung und DNSCrypt

Menü → Einstellungen → Netzwerk → DNS-Einstellungen legt die globalen Namensserver fest. DNS übersetzt Hostnamen in IP-Adressen. Es ist weder die IP-Adresse der Box noch das Gateway und behebt keinen fehlenden Internetanschluss.

Im Heimnetz zunächst Router/Gateway beziehungsweise die vom Netzwerk bezogenen Resolver verwenden. Der Router kennt häufig auch lokale Gerätenamen. Ein externer öffentlicher Resolver kennt ein nur intern vergebenes nas möglicherweise nicht. Bei eigener Vorgabe Statische IP / Benutzerdefiniert wählen, passende Nameserver eintragen und speichern. Ein zweiter Resolver ist optional; er ist nicht automatisch eine verlässliche Umgehung jeder Filter- oder Serverstörung.

DNS überschreiben in den Adaptereinstellungen hat eine eigene Wirkung. Prüfe bei scheinbar wirkungslosen globalen Änderungen zuerst diesen Schalter. /etc/resolv.conf ist die Ausgabe der Netzwerkkonfiguration; dauerhafte Einstellungen über die Menüs vornehmen.

Feld Verwendung
Hostname Name der Box im Netzwerk. Ein kurzer eindeutiger Name vereinfacht die Zuordnung.
Domainname / DNS-Suffix Ergänzt unvollständige Namen für das eigene Netz; keine Anmeldung bei einer öffentlichen Domain.
DNS-Protokollmodus IPv4, IPv6 oder beide mit gewünschter Priorität. Muss zur tatsächlich erreichbaren Infrastruktur passen.
DNS-Rotation Ändert die Reihenfolge der verwendeten Resolver; kein VPN und keine Lastverteilung für Downloads.
DNS-Datenquelle Router/Netzwerk, eigene Adressen oder ein hinterlegter Anbieter. Die Image-Liste kann sich ändern.
Nameserver 1–4 Dynamische IPv4-/IPv6-Felder. Eigene Werte sind im benutzerdefinierten Modus editierbar.
Gelb/Blau: nach oben/unten Verschiebt angebotene Resolver innerhalb der jeweiligen Adressfamilie. Nicht in jedem Datenquellenmodus verfügbar.

Nach Installation des Dienstes DNSCrypt kann die entsprechende Datenquelle angeboten werden. Der lokale Proxy beantwortet DNS-Anfragen und nutzt ausgewählte externe Resolver. Das verschlüsselt DNS-Verbindungen zu diesen Diensten, nicht automatisch sämtlichen Netzwerkverkehr der Box. Zuerst den Dienst starten und eine funktionierende Auflösung prüfen.

Zusätzliche Einstellung Wirkung
DNSCrypt-Server Resolver mit DNSCrypt-Protokoll zur Auswahl zulassen.
DoH-Server DNS über HTTPS nutzen.
ODoH-Server Oblivious DoH mit zusätzlicher Proxy-Trennung nutzen, sofern geeignete Ziele verfügbar sind.
Nur DNSSEC-Server Resolver mit DNSSEC-Unterstützung auswählen. DNSSEC prüft signierte DNS-Daten; es ist nicht gleichbedeutend mit Transportverschlüsselung.
Nur No-Log-Server Auswahl nach der Selbstauskunft des Anbieters; keine unabhängig bewiesene Protokollierungsfreiheit.
Nur No-Filter-Server Anbieter ausschließen, die eigene Filterlisten einsetzen. Das aktiviert keinen Jugendschutz; es kann gerade einen gewünschten Filter vermeiden.
DNS-Cache Kürzlich aufgelöste Antworten zwischenspeichern; verringert wiederholte Anfragen.
Monitoring-Oberfläche Zusätzliche Webansicht für DNSCrypt aktivieren. Sie ist von OpenWebif getrennt.
Benutzername, Passwort, Port, Datenschutzstufe Zugang und Darstellung dieser Monitoring-Oberfläche festlegen. Portbereich im Dialog: 8080–9999; keinen bereits belegten Port wählen.

Zu enge Filter oder nicht erreichbare verschlüsselte Resolver können die Namensauflösung verhindern. Bei Problemen zur vorher funktionierenden Quelle zurückkehren und dann einzeln testen. Gültige Uhrzeit ist für verschlüsselte Verbindungen wichtig; siehe NTP und Zeit.

Details und technische Schlüssel: DNS-Optionsreferenz. Quellen: OpenATV DNSSettings, DNSCrypt-Konfiguration. DNSCrypt wurde für die Bilder nicht nachinstalliert.

Globale benutzerdefinierte DNS-Werte als Formularbeispiel. Hostname und Adressen wurden nicht gespeichert.
Globale benutzerdefinierte DNS-Werte als Formularbeispiel. Hostname und Adressen wurden nicht gespeichert. Originalbild öffnen ↗