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Laufwerke einhängen und aushängen

Ein Datenträger wird erst über einen Einhängepunkt für Aufnahmen, Timeshift, Sicherungen oder Plugins erreichbar. Einhängen / Mounten verbindet sein Dateisystem mit einem Ordner. Aushängen / Unmounten löst diese Verbindung, ohne die Dateien zu löschen.

Der Weg lautet Menü → Einstellungen → System → Speichergeräte → Geräteverwaltung. Im Schnellstartmenü findest du ebenfalls Zugänge zu Laufwerken und Mounts. Netzwerkfreigaben werden gesondert unter NAS & Netzwerkfreigaben eingerichtet.

Geräteverwaltung mit eingebundener HDD und separat markierter USB-Datenpartition OPENATV_DEMO
Im Beispiel ist sda die HDD und sdb der USB-Stick. Diese Buchstaben sind keine feste Regel. Die markierte USB-Partition ist bereits unter /media/OPENATV_DEMO eingehängt. Originalbild öffnen ↗

Datenträger, Partition und Mountpunkt unterscheiden

Abschnitt betitelt „Datenträger, Partition und Mountpunkt unterscheiden“
Begriff Im Beispiel Bedeutung
Ganzes Gerät sdb Der komplette USB-Stick einschließlich seiner Partitionstabelle.
Partition sdb2 Ein Teil des Geräts mit eigenem Dateisystem. Die Einrückung zeigt die Zugehörigkeit.
Dateisystem ext4 Organisiert Dateien und Ordner auf der Partition.
Beschriftung / Label OPENATV_DEMO Lesbarer Name des Dateisystems.
Mountpunkt /media/OPENATV_DEMO Ordner, über den die eingehängten Dateien erreichbar sind.
R/W Lesend und schreibend Zugriff ist grundsätzlich möglich; freier Platz und Rechte müssen ebenfalls passen.

Identifiziere ein Gerät anhand von Typ, Größe, Modell und Anschluss. Die Namen sda und sdb können sich bei anderer Anschlussreihenfolge ändern. Die im Bild sichtbare Swap-Partition ist Auslagerungsspeicher; sie ist kein Aufnahmelaufwerk.

Markiere die Datenpartition, nicht die übergeordnete Gerätezeile. Blau zeigt je nach Zustand Einhängen oder Aushängen. Lies einen angebotenen Zielpfad oder eine Rückfrage und kontrolliere anschließend den angezeigten Zustand.

Vor dem Aushängen müssen Aufnahmen, Timeshift, Wiedergabe, Sicherungen und andere Zugriffe auf dieses Laufwerk beendet sein. Wenn Aushängen wegen laufender Nutzung scheitert, beende den betreffenden Zugriff. Ziehe das Kabel nicht als Ersatz für das Aushängen ab. Erst nach erfolgreichem Aushängen darf ein USB-Laufwerk entfernt werden.

Eine temporäre Einbindung legt nicht automatisch einen dauerhaften Start-Eintrag an. Blau ist für Partitionen ohne dauerhafte Zuordnung vorgesehen; bei fest zugeordneten Laufwerken nutzt du die Mountpunkt-Konfiguration. Ein dauerhaft ignoriertes Gerät muss zuerst wieder aktiviert werden.

  1. Markiere die Datenpartition und drücke OK für deren Mountpunkt. Gelb – Einhängepunkt öffnet die Übersicht mehrerer Partitionen.
  2. Wähle den vorgesehenen Pfad. /media/hdd wird häufig für das Haupt-Aufnahmelaufwerk verwendet. Ein zusätzlicher Stick bekommt einen anderen, freien Pfad.
  3. Einfach genügt für die Pfadauswahl. Erweitert zeigt zusätzlich Dateisystem und Mount-Optionen. Ändere diese nur bei einem konkreten Bedarf.
  4. Speichere mit Grün und beachte einen eventuell angeforderten Neustart.
  5. Öffne die Geräteverwaltung erneut und kontrolliere den tatsächlichen Mountpunkt.
Mountpunkt-Konfiguration der USB-Partition mit Modus Einfach und noch keinem dauerhaften Ziel
None bedeutet hier: kein dauerhafter Mountpunkt eingetragen. Die Partition kann trotzdem gerade temporär eingehängt sein, wie in der Geräteübersicht. Originalbild öffnen ↗

Ein bereits von der HDD belegtes /media/hdd darf nicht gleichzeitig dem USB-Stick zugeordnet werden. Dauerhafte Einträge verwenden nach Möglichkeit die Dateisystem-UUID, damit eine veränderte sdX-Reihenfolge nicht das falsche Laufwerk auswählt. Nach einer Formatierung ändert sich die UUID; kontrolliere dann die Zuordnung erneut.

Ein Mountpunkt allein stellt nicht automatisch alle Speicherziele um. Prüfe danach die Aufnahmepfade, den Timeshift-Pfad, den Sicherungsort und gegebenenfalls den EPG-Speicherort. Über Einstellung finden kannst du direkt nach diesen Begriffen suchen.

Fehlt das Laufwerk, kann der gleichnamige Ordner trotzdem existieren. Er ist dann kein Beleg für eingebundenen Speicher. Kontrolliere die Geräteübersicht, bevor du große Datenmengen dorthin schreibst.

Drücke in der Geräteverwaltung MENU, um die Festplatteneinstellungen zu öffnen.

Festplatteneinstellungen mit Standbyzeiten, Hardwaretimer und Anzeige unbekannter Geräte
Die Menü-Taste öffnet hier eine weitere Einstellungsseite. Sie formatiert kein Laufwerk. Originalbild öffnen ↗

Festplatten-Standby nach legt die Leerlaufzeit fest. Die zweite Zeit steuert das Verhalten bei einer Box im Standby. Interner Standbytimer überlässt die Abschaltung einer unterstützten Festplattenfunktion. Ein mechanisches Laufwerk muss beim nächsten Zugriff wieder anlaufen; bei Flash-Speicher gibt es keinen rotierenden Motor. Netzwerk- oder Plugin-Zugriffe können ein Laufwerk wieder wecken. Unbekannte Geräte anzeigen erweitert die Übersicht um nicht eindeutig zugeordnete Geräte.

Weiter: Formatieren und Dateisystem prüfen, Backup.

Quelle: Geräteverwaltung und Mountpunkt-Konfiguration.

Weiterführend: Aufnahmen auf dem NAS und Timeshift-Pfade · Dateisysteme: ext4, NTFS, exFAT und FAT32.