Flash Expander: Platz für das System
Menü → Einstellungen → System → Datenträger → Flash Expander kann das Verzeichnis /usr auf ein externes lokales Laufwerk auslagern. Dort liegen viele Programme, Bibliotheken, Plugins und Skindateien. Das ist vor allem für Geräte mit kleinem internem Flash interessant.

Der Flash Expander erweitert nicht den RAM und erstellt keinen MultiBoot-Slot. Er verschiebt auch nicht automatisch sämtliche Konfigurationsdateien, Aufnahmen und Caches. Daten außerhalb von /usr, beispielsweise unter /etc, benötigen weiterhin Platz an ihrem bisherigen Ort.
Ziel, Status und Funktionen
Abschnitt betitelt „Ziel, Status und Funktionen“| Element | Erklärung |
|---|---|
| Zielort | Das lokale Zielgerät beziehungsweise dessen Partition auswählen. Der Dialog ermittelt geeignete Einträge aus den erkannten Laufwerken und UUIDs. |
| Aktiv / inaktiv | Ob /usr momentan über den Flash Expander eingebunden ist. |
| Aktiviert / deaktiviert | Ob die Einbindung für den Systemstart in /etc/fstab eingetragen ist. Diese Anzeige ist vom aktuellen Mountzustand zu unterscheiden. |
| Grün | Je nach Zustand Ziel auswählen, Daten kopieren und aktivieren, deaktivieren oder einen vorhandenen inaktiven Expander löschen. Immer die aktuelle Tastenbeschriftung beachten. |
| Gelb: Formatieren | Öffnet die Laufwerksformatierung. Das ist eine eigene, datenlöschende Aktion. |
| Abbrechen | Dialog verlassen. |
Die technische Optionsreferenz enthält die Zielauswahl config.flashExpander.location. Die übrigen Aktionen erzeugt der Dialog dynamisch.
Ablauf einer Einrichtung
Abschnitt betitelt „Ablauf einer Einrichtung“- Eine Sicherung erstellen. Ein verlässliches Laufwerk wählen, das künftig dauerhaft an der Box bleibt.
- Gerät, Partition, freien Platz und Dateisystem kontrollieren. Für Unix-Rechte und symbolische Links ein geeignetes Linux-Dateisystem wie ext4 verwenden.
- Im Flash Expander den Zielort wählen. Nicht anhand eines wechselnden Namens wie
/dev/sdballein entscheiden. - Die angebotene Erstellung/Aktivierung starten und den Kopiervorgang vollständig abwarten. Dabei wird der Inhalt von
/usreinschließlich seiner Struktur kopiert. - Den angeforderten Neustart durchführen und danach Status und freien Platz prüfen.
Im geprüften Stand liegt die Kopie in .FlashExpander auf dem Zielgerät. Die Einträge in /etc/fstab binden das Gerät per UUID unter /.FlashExpander ein und dessen Unterverzeichnis /.FlashExpander/.FlashExpander über einen Bind-Mount auf /usr. Diese Pfade erklären das Verfahren; sie sind kein Auftrag, die Einträge manuell nachzubauen.
Deaktivieren, Löschen und Imagewechsel
Abschnitt betitelt „Deaktivieren, Löschen und Imagewechsel“Deaktivieren entfernt die Expander-Einbindung und fordert einen Neustart an. Löschen entfernt die vorhandene inaktive Expander-Kopie. Vor beiden Aktionen prüfen, ob der interne Systemstand alle benötigten Programme enthält: nach der Auslagerung installierte oder aktualisierte Dateien sind nicht automatisch in den internen Flash zurückkopiert worden.
Das Laufwerk im Betrieb nicht entfernen. Fällt es aus, fehlen der Box möglicherweise laufend benötigte Programme und Bibliotheken. Nach einem neuen Image keine alte /usr-Kopie unbesehen weiterverwenden; Kernel, Bibliotheken und Pakete können nicht mehr zusammenpassen. Den Expander für den neuen Imagezustand gezielt neu aufbauen.
Ein Flash Expander auf dem NAS würde den Start und die Programmausführung von Netzwerk und Server abhängig machen. Verwende hierfür ein lokales Laufwerk. Swap und Aufnahmen auf dem NAS bleiben separate Themen.
