Startassistent: der vollständige Ablauf
Diese Bildserie entstand bei einem echten erneuten Erststart: Enigma2 wurde gestoppt, die Settings-Datei umbenannt und Enigma2 neu gestartet. Anschließend wurden die Schritte auf Deutsch und Englisch durchlaufen. Das Beispiel verwendet LAN, einen verbundenen einzelnen Sat-Anschluss an Astra 19,2° Ost und bereits eingerichtete Laufwerke. Die Anleitung bleibt unabhängig vom abgebildeten Boxmodell.
Die Vorbereitung für einen bewussten erneuten Durchlauf steht unter Assistent neu starten. Nach einer frischen Imageinstallation kann AutoRestore die Einrichtung übernehmen; dann erscheint der Assistent möglicherweise nicht.
1. Sprache und Region auswählen
Abschnitt betitelt „1. Sprache und Region auswählen“
Die Auswahl bestimmt die Menüsprache und regionale Vorgaben. Wähle die passende Länder-/Sprachvariante. Sie bestimmt nicht automatisch die gewünschte Tonspur jedes Senders; dafür gibt es später die Sprachauswahl für Ton und Untertitel. Bei einer Sprachänderung kann ein GUI-Neustart folgen, bevor der Assistent weitergeht.
2. Den Videoausgang finden
Abschnitt betitelt „2. Den Videoausgang finden“
Am Fernseher zuerst den richtigen Eingang wählen. Bei mehreren Ausgängen bietet die Box beispielsweise HDMI und einen analogen Anschluss an. Wird nur ein Ausgang angeboten, kann die Auswahlseite entfallen. Bei ausbleibender Bestätigung probiert der Videoassistent in diesem Stand nach zehn Sekunden die nächste Auswahl. Sobald das richtige Bild sichtbar ist, OK drücken.
3. HDMI-Erkennung, Auflösung und Bildrate
Abschnitt betitelt „3. HDMI-Erkennung, Auflösung und Bildrate“
Automatische Moduserkennung = Ja berücksichtigt die vom Fernseher gemeldeten Fähigkeiten (EDID). Nein ist eine bewusste Abweichung für eine manuelle Konfiguration, etwa wenn ein Zwischengerät fehlerhafte Angaben weitergibt. Auch bei automatischer Erkennung folgt die Auswahl des verwendeten Modus.

Die verfügbaren Auflösungen hängen von Box, Treiber, Anschluss und TV ab. 1080p bedeutet progressive Full-HD-Ausgabe; 1080i Halbbildausgabe. UHD-Ausgabe wird nur angeboten, wenn die Kombination sie unterstützt. Das ist die HDMI-Ausgabeauflösung, nicht automatisch die Auflösung des Skins. Videoausgabe und Skinauflösung erklären die Unterschiede.

Die Bildwiederholrate muss zum TV passen. Für viele europäische TV-Inhalte sind 50 Hz passend; multi lässt die Bildratenumschaltung im Rahmen der angebotenen Modi zu. 24/25/30/60 Hz sind keine Qualitätsstufen. Für spätere automatische Anpassungen siehe AutoResolution. Auch diese Auswahl kann zeitgesteuert weiterwechseln: Sichtbarkeit prüfen und rechtzeitig bestätigen.
4. Grundeinrichtung mit dem Assistenten beginnen
Abschnitt betitelt „4. Grundeinrichtung mit dem Assistenten beginnen“
Hoch/Runter wählt die Zeile, Links/Rechts ändert Werte und OK führt weiter. EXIT/Zurück geht innerhalb des Assistenten zu einem vorherigen Schritt; am Anfang kann eine Rückfrage zum Verlassen erscheinen. Ein separat geöffneter Einstellungsdialog verwendet seine eigenen Farbtasten. Lies deshalb jeweils die Beschriftungen am unteren Rand.
Assistent beenden überspringt die weitere Grundeinrichtung. Fehlende Einstellungen müssen anschließend in den normalen Menüs vorgenommen werden; dadurch wird das Empfangssignal nicht automatisch eingerichtet.
5. Netzwerkadapter und LAN
Abschnitt betitelt „5. Netzwerkadapter und LAN“
Wähle den verbundenen Adapter. Netzwerkeinrichtung überspringen führt ohne diese Einrichtung weiter. Für Downloads, Plugin-Feeds, Internetdienste und NTP wird später eine funktionierende Verbindung benötigt.

| Feld | Einstieg und Bedeutung |
|---|---|
| Aktiviert | Der Adapter muss für die Verbindung aktiv sein. |
| IP-Protokoll | IPv4, IPv6 oder beide entsprechend dem eigenen Netzwerk verwenden. |
| Adresse automatisch beziehen (DHCP) | Der Router vergibt die Adresse. Für den Einstieg meist der einfachste Weg. |
| DNS überschreiben | Nur aktivieren, wenn bewusst andere Nameserver als die automatisch gelieferten verwendet werden sollen. |
| Verbindungsgeschwindigkeit | Normalerweise Auto für die Aushandlung mit Router oder Switch. |
Mit Grün → Speichern übernehmen. Manuelle IP-Adressen und alle Adapteroptionen sind separat erläutert. Ein WLAN-Adapter bringt zusätzliche Netzsuche, SSID und WLAN-Schlüssel mit. Auf dieser Testbox ist ausschließlich der LAN-Zweig praktisch erfasst.

Je nach Ablauf/Version erscheint diese Statusseite oder es geht direkt zu DNS. Weiter führt fort; ein weiterer Adapter lässt sich bei Bedarf erneut auswählen. Bei fehlender IP Kabel, DHCP und Adapteraktivierung prüfen. Details: Netzwerktest und Neustart.
6. DNS prüfen
Abschnitt betitelt „6. DNS prüfen“
DNS bedeutet Domain Name System: Es löst Namen wie einen Downloadserver in IP-Adressen auf. Hostname, Domain, Protokollbevorzugung, Rotation und Datenquelle sind unter DNS konfigurieren erklärt. Automatisch erhaltene, funktionierende Werte müssen nicht ersetzt werden. 0.0.0.0 in einem unbenutzten Feld ist kein zusätzlicher erreichbarer DNS-Server.
Die kleine Tastaturhilfe kann bei markierten Textfeldern erscheinen. Mit Hoch/Runter wechselst du zu einem anderen Feld, mit OK zum nächsten Schritt.
7. Vorhandene Laufwerke und Mountpunkte
Abschnitt betitelt „7. Vorhandene Laufwerke und Mountpunkte“
Diese Seite erscheint, wenn passende Partitionen vorhanden sind. Ein Mountpunkt legt fest, unter welchem Verzeichnis ein Dateisystem erreichbar wird, etwa /media/hdd. Er ist keine Formatierung. None bedeutet in dieser Auswahl keine entsprechende feste Zuordnung.
Bereits korrekt eingebundene Datenträger müssen nicht neu formatiert werden. Mit Grün geänderte Zuordnungen speichern; mit Rot → Abbrechen kann dieser Dialog im geprüften Ablauf ohne Änderung verlassen werden, der Assistent geht weiter. Bei neuen Medien zuerst Gerät, Partition und Mountpunkt auseinanderhalten. NAS-Freigaben werden über Netzwerkfreigaben eingerichtet.
8. Uhrzeit und Zeitzone
Abschnitt betitelt „8. Uhrzeit und Zeitzone“
Zeitzonengebiet und Zeitzone bestimmen die lokale Zeit einschließlich der regionalen Sommerzeitregeln. Zeitsynchronisierung wählt die Quelle, beispielsweise Transponderzeit oder NTP. Die sichtbare Voreinstellung ist keine Empfehlung für jede Nutzung: insbesondere bei IPTV oder unzuverlässiger Senderzeit ist eine funktionierende Internet-Zeitquelle wichtig. Datum und Zeitformat beeinflussen die Darstellung.
Gelb → Standortbestimmung kann die Zeitzone anhand des Internetstandorts vorbelegen. Bei VPN oder unpassender Standorterkennung manuell korrigieren. Für Timer und Aufwachen siehe Zeit, NTP, DVB-Zeit und Standby.
9. Empfang entsprechend der Verkabelung einrichten
Abschnitt betitelt „9. Empfang entsprechend der Verkabelung einrichten“
Die Box fragt die vorhandenen Tuner ab. Für das gezeigte direkte Astra-Kabel sind Einfach, Einzeln, Astra 19,2° Ost und DiSEqC senden = Nein eingestellt. Diese Werte nicht auf eine Unicable-, Motor- oder Multischalteranlage übertragen. Nutze die Verkabelungsbilder und den passenden Empfangsabschnitt.

Ein einzelnes angeschlossenes Sat-Kabel versorgt nicht automatisch weitere unabhängige Eingänge. Die Namen A, B oder C identifizieren die vom Gerät bereitgestellten Tuner. Auf einer anderen Box können es mehr oder weniger sein.

Bei einem Hybridtuner werden die Empfangsarten getrennt eingerichtet. Das abgebildete unverbundene Beispiel ist kein DVB-C-/DVB-T2-Empfangstest. FBC- und weitere Hardwarevarianten folgen ihren eigenen Konfigurationsregeln; die allgemeine Erststart-Anleitung benötigt diese Sonderfälle nicht zum Abschluss.
10. Fertige Senderliste oder Suchlauf
Abschnitt betitelt „10. Fertige Senderliste oder Suchlauf“
Eine fertige Liste spart die erste Suche und kann Bouquets mitbringen. Sie muss zum Anschluss passen; ein gelisteter Satellit wird dadurch nicht empfangbar. Im geprüften Code wird die Standardliste aus dem mitgelieferten Archiv /etc/defaultsat.tar.gz eingespielt. Weitere Settings-Pakete vom Feed sind unter Senderlisten installieren beschrieben.
Wähle Keine, um stattdessen den Suchlaufzweig zu verwenden. Nach übernommener Standardliste kann die Suchlauffrage entfallen.

11. Automatischer Suchlauf
Abschnitt betitelt „11. Automatischer Suchlauf“
Netzwerksuchlauf meint hier zusätzliche Transponderinformationen des Empfangsnetzes, nicht LAN oder WLAN. Wähle nur tatsächlich angeschlossene Tuner/Empfangswege aus. Vor dem Suchlauf löschen kann vorhandene Senderdaten entfernen und damit bestehende Listen oder Timer beeinflussen.

Mit OK beginnt die Suche. Weitere Details stehen beim automatischen Suchlauf.
12. Alternativ: manueller Suchlauf
Abschnitt betitelt „12. Alternativ: manueller Suchlauf“
Hier kannst du gezielt einen Transponder oder einen anderen angebotenen Suchumfang einstellen. System, Frequenz, Polarisation, Symbolrate und weitere Werte müssen zum gesuchten Signal passen. Das Kapitel manueller Suchlauf erklärt sämtliche Felder. Nach einer manuellen Suche kann der Assistent eine weitere Suche anbieten.
In dieser Bildserie wurde der manuelle Dialog geöffnet und wieder verlassen; praktisch ausgeführt wurde der automatische Astra-Suchlauf.
13. Suchfortschritt und Abschluss
Abschnitt betitelt „13. Suchfortschritt und Abschluss“

Nach Abschluss die Ergebnisliste schließen oder einen Dienst auswählen. Der getestete Stand wechselte anschließend zur normalen Bedienoberfläche; eine zusätzliche Abschlussseite erschien nicht. Falls dein Stand eine Abschlussmeldung oder einen Neustart verlangt, mit OK bestätigen und den Neustart abwarten.
Danach einen frei empfangbaren Sender prüfen, kurz auf EPG-Daten warten und Aufnahmeziel sowie Uhrzeit kontrollieren. Ein Suchlauf erzeugt nicht automatisch eine persönlich sortierte Favoritenliste. Bouquets und Senderlisten, EPG und Aufnahmetimer führen weiter.
Zusätzliche Schritte auf anderen Boxen
Abschnitt betitelt „Zusätzliche Schritte auf anderen Boxen“| Bedingung | Möglicher zusätzlicher Schritt |
|---|---|
| Sehr kleiner interner Flash | Flash Expander vor weiteren Installationen. |
| Knapper Speicher ohne vorhandenen Swap | Swap-Zielauswahl, gegebenenfalls mit Formatierungsangebot. Nicht ohne Prüfung der Daten bestätigen. |
| SmallFlash-/Expander-Ablauf | Internet-/Paketinstallation, Wiederholungsangebot bei Verbindungsfehlern und eventuell Neustart. |
| WLAN-Hardware | Funknetz auswählen, Schlüssel eingeben und Verbindung herstellen. |
| Weitere Tuner oder Empfangsarten | Zusätzliche Tuner-/Hybridkonfiguration. |
| Plugins mit eigenem Assistenten | Zusätzliche Seiten abhängig von der Imageausstattung. |
Diese Zweige sind anhand des Quellcodes eingeordnet; sie wurden auf dieser Box nicht als vollständige Hardwarefälle getestet. Quellen und Prüfumfang unterscheiden Aufnahmen, tatsächlich ausgeführte Schritte und Quellenbeschreibung.
