Bild und Ton synchronisieren
Wenn Lippenbewegung und Sprache nicht zusammenpassen, zuerst feststellen, ob der Ton zu früh oder zu spät kommt. Nutze eine bekannte Aufnahme oder ein Synchronisationstestvideo mit klar erkennbarem Bild-/Tonereignis. Ein Fehler nur bei einem einzelnen Sender kann bereits in dessen Quelle liegen.
- Unnötige Bildverbesserer am TV testweise reduzieren; sie können das Bild verzögern. Gleichen TV-Modus für Vergleiche verwenden.
- Tonweg prüfen: Box → AVR und Box → TV → ARC können verschiedene Verzögerungen haben.
- Bestehende Verzögerungen in Box, Player, TV und AVR notieren. Nicht an allen Stellen gleichzeitig korrigieren.
- Einen zuständigen Regler in kleinen Schritten ändern. Positiver Audiodelay verzögert den Ton; kommt er bereits zu spät, würde das den Fehler vergrößern. Negative Werte werden nicht von jedem Wiedergabeweg gleich umgesetzt.
- Mit PCM und einer unterstützten Dolby-Spur sowie nach einem Senderwechsel erneut prüfen.

Welche Verzögerung ist gemeint?
Abschnitt betitelt „Welche Verzögerung ist gemeint?“| Feld | Zweck |
|---|---|
| Allgemeine AC3-Verzögerung | Globale Verzögerung für den entsprechenden komprimierten/Dolby-Tonpfad. Im Quellstand −1000 bis +1000 ms, Schritt 5 ms. |
| Allgemeine PCM-Verzögerung | Globale Verzögerung für decodierten PCM-Ton, gleicher Quellbereich. |
| Allgemeine BT-Audioverzögerung | Zusätzlicher treiberabhängiger Bluetooth-Weg, sofern vorhanden. |
| Sender-/Player-spezifische Verzögerung | Über eine vorhandene Audiosync-Erweiterung oder Playerfunktion; kann sich mit globalen Werten kombinieren. |
| Passthrough-Umschaltverzögerung AC3/AC3+ | Wartezeit zur Stabilisierung beim Format-/Senderwechsel auf bestimmten Plattformen. Kein Ersatz für eine dauerhafte Lipsync-Korrektur. |
| CEC-Sendeintervall / Wiederholungsverzögerung | Zeit zwischen Steuerbefehlen; verändert keine Audio-/Videosynchronität. |
Ein zusätzliches AudioSync-Plugin kann feinere globale oder senderbezogene Korrekturen bieten. Sein Menüumfang hängt von der installierten Version ab; es ist keine Voraussetzung für die beiden nativen allgemeinen Verzögerungsfelder. Wenn eine senderbezogene Korrektur gespeichert wurde, diese vor einem globalen Nachregeln berücksichtigen.
Wird die Abweichung mit der Wiedergabedauer immer größer, zuerst Zeitstempel, Stream, Player und Pufferung untersuchen. Ein konstanter Millisekundenwert kann eine fortlaufende Drift nicht dauerhaft ausgleichen. Player-Fehlersuche.
