DVB-C und DVB-T2 mit SPAUN TAR 5 umschalten
Ein geeigneter Hybrid-Tuner kann Kabel und Antenne abwechselnd verwenden. Beim SPAUN TAR 5 entscheidet die Antennenspannung, welcher Eingang mit dem Tuner verbunden wird: 0 V → CATV/Kabel, 5 V → DVB-T/Antenne. Es ist ein HF-Relais, kein zweiter Tuner und kein DiSEqC-Satellitenschalter.

Kabel richtig anschließen
Abschnitt betitelt „Kabel richtig anschließen“- Kabel-TV-Dose an die Buchse CATV / TV des TAR 5.
- Terrestrische Antenne an DVB-T / 5 V.
- Anschluss Tuner / TV-Gerät des TAR 5 an den gemeinsamen DVB-C/T2-Eingang der Box.
- HDMI der Box wie gewohnt zum TV. Keinen SAT-Ausgang mit 13/18 V an diese Anordnung anschließen.
In OpenATV konfigurieren
Abschnitt betitelt „In OpenATV konfigurieren“Menü → Einstellungen → Empfang → Tuner → gemeinsamer C/T2-Tuner. Bei unterstützter Hardware beide Empfangsarten konfigurieren: DVB-C mit Anbieter-/Suchdaten und DVB-T mit Land/Region. Im DVB-T-Zweig „5 V für aktive Antenne“ einschalten. Die Einspeisung dient hier auch zur Relaissteuerung.
Kabel- und terrestrischen Suchlauf getrennt ausführen. Danach je einen Sender beider Empfangsarten in ein Testbouquet aufnehmen und hin- und herschalten. Der Treiber muss beim Wechsel der Empfangsart die Antennenspannung entsprechend setzen. Wenn die Box nur eine dauerhaft gewählte Empfangsart unterstützt oder keine steuerbare 5-V-Ausgabe bietet, funktioniert dieses Beispiel nicht allein durch das Relais.
Passive Antenne und Stromversorgung
Abschnitt betitelt „Passive Antenne und Stromversorgung“Der TAR 5 benötigt die 5 V auch dann zum Umschalten, wenn die angeschlossene Antenne selbst keine Versorgung benötigt. Für eine nicht DC-taugliche Antenne nennt SPAUN ein DC-Trennglied im DVB-T-Antennenzweig. Es gehört zwischen Antenne und Relais, damit die Steuerleitung von der Box zum Relais weiterhin 5 V übertragen kann. Nicht pauschal einen DC-Blocker zwischen Box und TAR 5 setzen.
Das Foto nennt 5 V, 35 mA und 5–862 MHz. Unterschiedliche Unterlagen/Ausführungen nennen unterschiedliche DC-Durchlassgrenzen; daher die Grenze des vorhandenen Geräts und der Box prüfen, nicht einen höheren Katalogwert auf das abgebildete Gerät übertragen. Relais und gegebenenfalls aktive Antenne belasten gemeinsam die Versorgung. Der Frequenzbereich muss auch zu den verwendeten Kabelkanälen passen; oberhalb 862 MHz besteht für diese Ausführung keine zugesagte Abdeckung.
Aufnahmen bleiben an die Empfangsart gebunden
Abschnitt betitelt „Aufnahmen bleiben an die Empfangsart gebunden“Eine DVB-C-Aufnahme belegt den gemeinsamen Tuner. Gleichzeitig einen DVB-T2-Sender zu sehen oder aufzunehmen würde die Quelle umschalten und geht mit diesem einen Empfangsteil nicht. Dass beide Senderlisten eingerichtet sind, ändert daran nichts. Mehrere Programme innerhalb eines Multiplexes sind ein anderer Fall.
Herstellergrundlage: SPAUN-Katalog, Anschlussbeispiel Seite 99 und TAR-5-Daten Seite 135. Die Verkabelung ist erklärt; ein praktischer TAR-5-Umschalttest gehört zur späteren Hardware-Ergänzung.
Quellstand: OpenATV Satconfig.py.
Ansichten auf der Box
Abschnitt betitelt „Ansichten auf der Box“
