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Alle 22 Netzwerkdienste verwalten

Menü → Einstellungen → Netzwerk → Netzwerkdienste bietet im geprüften Stand 22 Katalogeinträge. Manche Pakete gehören bereits zum Image, andere werden erst bei Bedarf installiert. Die angezeigten Zeilen beschreiben verschiedene Zustände, nicht nur „an“ oder „aus“.

  1. Dienst markieren. Bei einem fehlenden optionalen Paket mit Links/Rechts Installieren wählen.
  2. Grün/Speichern wendet Paket- und Autostartänderungen an. Die Box benötigt für Downloads Internet und passende Paketquellen.
  3. Bei installiertem Dienst den gewünschten Autostart wählen und speichern: Er bestimmt das Verhalten beim nächsten Systemstart.
  4. Gelb/Start oder Stopp wirkt sofort auf den laufenden Dienst. Ein gestarteter Dienst muss deshalb noch nicht für den nächsten Boot aktiviert sein. Umgekehrt bedeutet Autostart „Aktiviert“ nicht, dass der Prozess gerade fehlerfrei läuft.
  5. Blau/Log anzeigen wird nur bei hinterlegtem und verfügbarem Log angeboten. Nicht jeder Dienst hat diese Taste.

Eine geänderte Auswahl wird erst mit Speichern übernommen; Gelb ist eine unmittelbare Aktion. „Deinstallieren“ entfernt Pakete und kann Paketgruppen betreffen. Beende nicht den SSH-Dienst während deiner einzigen Fernwartungssitzung. NFS, Samba und autofs nicht während NAS-Aufnahmen oder aktiven Dateiübertragungen stoppen.

Dienst Aufgabe Paket / Prozess
AutoFS Hängt entfernte Dateisysteme bei Bedarf ein; siehe autofs/fstab. autofs / automount
Avahi mDNS/DNS-SD für lokale Namen und Dienstankündigungen; kein Dateiserver. avahi-daemon / avahi-daemon
Chrony Synchronisiert die Systemzeit über NTP. chronyd
Cron Führt Linux-Zeitpläne aus; unabhängig von Enigma2-Aufnahmetimern. crond
DNSCrypt Lokaler DNS-Proxy für ausgewählte, gegebenenfalls verschlüsselte Resolver. dnscrypt-proxy / dnscrypt-proxy
FTP Dateizugriff über FTP mit vsftpd; normales FTP überträgt unverschlüsselt. vsftpd / vsftpd
Inadyn Aktualisiert einen DynDNS-Namen bei wechselnder externer Adresse. inadyn-mt / inadyn-mt
LLMNR Lokale Namensauflösung über LLMNR. llmnrd / llmnrd
MiniDLNA Bietet ausgewählte Medienordner als DLNA/UPnP-Server an. minidlna / minidlnad
NFS Exportiert Ordner der Box als NFS-Server. Für einen NAS-Client-Mount nicht erforderlich. packagegroup-base-nfs / nfsd
OpenVPN VPN-Tunnel mit separat bereitgestellter Konfiguration und Zugangsdaten. openvpn / openvpn
SABnzbd Separater Usenet-Downloadmanager; benötigt eigene Einrichtung und Speicher. sabnzbd3 / SABnzbd.py,SABnzbd.pyc
Samba Client SMB-Client-Werkzeuge. Dieser Eintrag hat keinen dauerhaft laufenden Server und keinen Autostartschalter. packagegroup-base-smbfs-client
Samba Server Dateien der Box über SMB anbieten; getrennt vom NAS-Mount. packagegroup-base-smbfs-server / smbd
SATPI SAT>IP-Server: bietet geeignete Tuner über das Netz an; Hardware und Tunerbelegung beachten. satpi / satpi
ShellInABox Shell-Terminal im Browser, auch über OpenWebif erreichbar. shellinabox / shellinaboxd
SMART monitoring Überwacht unterstützte Datenträger per SMART; ersetzt kein Backup. smartmontools / smartd
SSH Verschlüsselte Shell über Dropbear; SFTP benötigt zusätzlich sein Subsystem. dropbear
Telnet Unverschlüsselte Shell. Für normale Administration SSH verwenden. telnetd
uShare Alternativer älterer UPnP-AV-Medienserver mit Client-Kompatibilitätsoptionen. ushare / ushare
Windows network discovery WS-Discovery für das Auffinden in der Windows-Netzwerkumgebung; transportiert selbst keine Dateien. wsdd2 / wsdd2
ZeroTier-One Virtuelles Netzwerk mit Netzwerk-ID und Freigabe durch den Netzwerkadministrator. zerotier / zerotier-one

OpenWebif ist kein 23. Eintrag dieser Liste. Es läuft als Plugin innerhalb Enigma2 und hat eine eigene Konfiguration. Ein GUI-Neustart unterbricht daher auch OpenWebif. FTP und SFTP sind ebenfalls nicht dasselbe: SFTP nutzt SSH, nicht den FTP-Server.

Installation, Konfiguration, Portbelegung und Log prüfen. Ein vorhandenes Startskript beweist keinen erfolgreichen Prozessstart. Der Dienstestatus erfasst Prozesse; er testet weder Anmeldungen noch Freigaberechte oder Datendurchsatz.

Im Katalog sind unter anderem /var/log/samba/log.smbd, /var/log/inadyn.log, /var/volatile/log/minidlna.log und /etc/openvpn/openvpn.log hinterlegt. Dateien müssen nicht existieren, wenn der Dienst nie gestartet wurde. Logs können Zugriffs- und Verbindungsdaten enthalten.

Weiter: Samba-Server, NFS-Server, weitere Dienstekonfiguration, Uhrzeit, Cron. Quelle: networkdaemons.xml.

Diensteliste: installierter AutoFS-Dienst mit Autostart und laufendem Prozess.
Diensteliste: installierter AutoFS-Dienst mit Autostart und laufendem Prozess. Originalbild öffnen ↗
Optionale Pakete erscheinen als nicht installiert; hier OpenVPN.
Optionale Pakete erscheinen als nicht installiert; hier OpenVPN. Originalbild öffnen ↗
Unteres Ende der 22 Einträge mit SSH, Telnet, uShare, Windows-Erkennung und ZeroTier.
Unteres Ende der 22 Einträge mit SSH, Telnet, uShare, Windows-Erkennung und ZeroTier. Originalbild öffnen ↗